Walz Wanderjahre Tippelei Wanderschaft als Geselle

Walz – Wanderjahre – Gesellenwanderung

Berufsausbildung Handwerkskammer Reisen

Walz – Wanderschaft – Tippelei

Die Walz  oder Wanderschaft bezeichnet die Gesellenwanderung. Im Mittelalter waren die Wanderjahre in manchen Zünften Pflicht. Nach Abschluss der Lehre sollten die „Freigesprochenen“ Erfahrungen sammeln. Die neuen Fertigleiten bereicherten den handwerkichen Austausch vom Mittelalter bis heute.

Die Freisprechung vor der Walz

Zimmermann auf Wanderschaft
Bild von Jens P. Raak – Pixabay Lizenz

Freisprechung bezeichnete den Abschluss der Berufsausbildung – Lehre. Der Ablauf der Walz war je nach Zunft genau geregelt. Denn die Gesellen Wanderschaft wurde als Teil der Ausbildung angesehen. Denn so konnten die frischgebackenen Gesellen Erfahrungen sammeln. Durch die Wanderjahre wurden Arbeitspraktiken aus anderen Städten und Ländern erlernt. Und diese dann nach der Rückkehr von der Walz, eingebracht.

Meisteranwärter und Wanderschaft

Erst nach der Hälfte der Wanderschaft konnte sich ein Geselle daheim als Meisteranwärter vormerken lassen. Nach Beendigung der Walz und mehrjähriger Arbeitspraxis, dann zum Meisterstück anmelden. Die Meisterschaft war wichtig für das Niederlassungsrecht und das Heiratsrecht. Hier gibt es weitere Infos zur Walz vom ZDH (Zentralverband des Deutschen Handwerks)

Tippelei in die fremde Stadt

In einer fremden Stadt angekommen, musste er sich der junge „Freigesprochene“ auf der Walz, anmelden. Denn nur wenn er sich beim Zunft- oder Zechvater seiner Handwerkszunft vorgestellt hatte, durfte er bleiben. Wenn es keine Arbeit gab finanzierte die Zunft ein ein Zehrgeld. Der Geselle musste weiter reisen. Es gab die Option als Freireisender oder Schachtmitglied einer Handwerkervereinigung mit anderen Gesellen zu reisen.

Dokumentation der Wanderschaft bei Planet Wissen

Der Artikel von Planet Wissen bietet sehr gute Informationen zur Wanderschaft. So beschreibt er die Geschichte der Gesellenwanderung. Und den Wandel der Walz bis heute.  So die Gründung neuer Schächte (Handwerkervereinigungen), die auch Frauen zulassen. Rituale und Regeln, sowie die Kluft und das Zubehör runden diesen informativen Artikel ab.

Wandergesellenvereinigungen für die Wanderschaft

CCEG
Dachverband der Wandergesellen. Vorwiegend aus Frankreich und Deutschland.

Fremder Freiheitsschacht
Der Fremde Freiheitsschacht ist eine Gesellenvereinigung, die als Erkennungszeichen die rote Ehrbarkeit trägt. Es wird geholfen eine Wanderschaft – Gesellenwanderung zu organisieren.

Bildnachweis Aufmacherbild Wanderschaft:

Bild von Free-Photos – Pixabay Lizenz

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Hospitality and security
Zusammenfassung
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